Reviews Bedways (Update 28. Dezember 2010)

Dezember 28, 2011

Kurzfassung
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Ganz großes erotisches Kino SCHNITT /// The steamy ’Bedways’ has generated loud buzz VARIETY /// Der aufregendste deutsche Film des Jahres SPIEGEL.DE /// Expliziteres gab’s zuletzt nur bei Lars von Trier ZITTY /// Subversive Avantgarde BERLINER MORGENPOST /// Skandal-Film. Liebe – ganz ohne Tabu BILD /// Echt exzessiv DIE ZEIT /// Autorenfilmporno: rau, echt, unprätentiös TV-SPIELFILM /// Provocative MTV /// Einer der konsequentesten und am besten durchdachten deutschen Filme über Sex und Erotik FILMSTARTS.DE /// Bejubelt DIE WELT /// Szenen von seltener Intensität ARTECHOCK /// Nouvelle Vague in Berlin-Mitte BADISCHE ZEITUNG /// Provokativ, philosophisch, erotisch WESTDEUTSCHE ZEITUNG /// RP Kahl glückt ein schlauer Autorenporno STUTTGARTER ZEITUNG /// Einer der wenigen wirklich unabhängigen deutschen Kinoerzähler FRANKFURTER RUNDSCHAU /// Dieser Film ist Rebellion NEGATIVFILM.DE /// Aufsehenerregend DER STANDARD /// Kahl hat viel gewagt und viel gewonnen FILMZENTRALE.DE /// Ein Film, der nichts verspricht und alles hält BERLINER MORGENPOST /// Delighted and divided the audience INDIEWIRE /// RP Kahl entfaltet souverän den Abstieg in ein dunkles Paradies aus Liebe und Begehren FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG /// Quirky, beautiful and superbly photographed FEMALEFIRST.CO.UK /// ’Bedways’ scheint kein Film aus deutscher Kinotradition zu sein EPD FILM /// Der reale Ausnahmefilm SZENE HAMBURG /// Provokantes Meisterwerk STYLISHKIDSINRIOT /// In der Tradition der Nouvelle Vague-Querdenker SPLATTING IMAGE /// Ungewöhnlich und grenzüberschreitend STADTREVUE /// Berlinale-Schocker KREUZER /// Radikale Ästhetik FILMSTARTS.DE /// So selbstgeißelnd, so sinnlich, so aufwühlend wie sonst nur französische Produktionen SPIEGEL.DE /// Stilsichere Berliner Jungavantgarde TIP BERLIN /// Unprätentiös und schön zugleich KINO-ZEIT.DE /// Nouvelle Vague trifft auf Erotic Arthouse YORKER /// Gelungenes Sexperiment STUTTGARTER ZEITUNG /// ’Bedways’ spaltet und wird spalten ABENDZEITUNG /// Hervorragende Schauspieler CINEMATALK.DE /// Schlicht brilliantes, negiertes Autorenkino MOVIEMAZE.DE /// Originelles Filmexperiment BILD /// Experimenteller Erzählstil, stimmige Ästhetik, toller Soundtrack NÜRNBERGER NACHRICHTEN /// Ein sinnlich-intelligenter Erotikfilm HAMBURGER ABENDBLATT /// Ebenso provokant wie intelligent LIVE /// Wie der Hybrid aus seinem hitzigen ’Angel Express’ und ’Mädchen am Sonntag’ SÄCHSISCHE ZEITUNG /// Experimentalfilm – Konsequent TAGESSPIEGEL /// Raffiniertes Skript TV MOVIE /// Der Skandalfilm der Berlinale TV DIGITAL /// Wagemutiges, faszinierendes Filmprojekt SCHNITT /// Schick, aber gut TIP BERLIN /// X-Rated – Sexperimenteller Berlin-Film TAGESSPIEGEL /// Märchenhaftes Underground-Berlin SCHWÄBISCHES TAGBLATT /// Schlag ins Gesicht MOVIEMAZE.DE /// Gut, bewegend, präzise ABENDZEITUNG /// Unforgettable viewing experience FEMALEFIRST.CO.UK /// Bewundernswert wagemutig in seinem Punk-Zugriff MÜNSTERLÄNDISCHE VOLKSZEITUNG /// Der Rainer Werner Fassbinder des deutschen Pornofilmes! SPLATTING IMAGE /// Remarkably uninhibited performance CONNECTICUTPOST.COM /// Bizarres Liebes-Spiel BERLINER MORGENPOST /// Psychosexual thriller TAMPA TRIBUNE /// Ungefiltert und direkt NÜRNBERGER NACHRICHTEN /// Kompromisslos im Inhalt, radikal in der Bildästhetik DIE WELT /// Raffiniert komplexes Drehbuch SCHNITT /// Aufregend, nie steril, nie plump, nie peinlich TAGESSPIEGEL /// Stimmig, ästhetisch und ja, erotisch FILMZENTRALE.DE /// Kultregisseur RP Kahl SUBWAY /// Ebenso mutig, wie intelligent, so ironisch wie abgründig ARTECHOCK /// Miriam Mayet mit ungeheurer Leinwandpräsenz BIOGRAPH /// Schön, kalt und wundervoll fotografiert FILMFESTIVALS.DE /// Kahl wagt alles FILMSTARTS.DE /// Unabhängig, frisch und wild WIDESCREEN /// Kalkulierte Affekthascherei, starkes Kino TIP BERLIN /// Experimentierfreudiger Berlin Zeitgeist IN MÜNCHEN /// Exzessiv NEUES DEUTSCHLAND Lustvoll, provokant und nachdenklich WESERKURIER /// Mitreißend, packend, intelligent SEITE360.DE /// Ein einzigartiges Stück deutschen Films BEDROOMDISCO.DE /// Furios MONSTERSANDCRITICS.DE /// Ausnahmeerscheinung des deutschen Kinos TRAUMATHEK.DE /// Ultimativer Berlin-Film THEGAP.AT /// Ohne Vergleich DVDHEIMAT.DE /// Berauschende Emotionen SPLASHMOVIES.DE /// Radikal und provokant TV-SPIELFILM /// Anmaßend, radikal, respektlos MOVIEMAZE.DE /// Fucking awesome TLAVIDEO.COM ///


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Langfassung

Auswahl DVD-START & TV-ERSTAUSSTRAHLUNG

Kritiken

„Echt exzessiv… ’Bedways’ (Kochmedia) von RP Kahl ist ein Unikum in der deutschen Kinolandschaft. Eine komplett unabhängig finanzierte Produktion mit expliziten Sexszenen. Und doch viel mehr als ein bloßer Porno. Permanent wird die voyeuristische Position der Regisseurin hinterfragt, ihr manipulatives Ansinnen, im Schauspiel wahres Begehren zu entdecken. Wer führt hier überhaupt Regie? Die Filmemacherin oder die Lust?“ (DIE ZEIT, 16. Juni 2011)

„In der Tradition der Nouvelle Vague spürt RP Kahl wagemutig dem Zeitgeistphänomen von der Lust am Begehren, sich zu fühlen und doch nicht zu sich selbst zu finden, nach. Mit Anklängen an Abel Ferraras ’Dangerous Games’ oder Zulawskis ’Nachtblende’ spiegelt er ausufernden Voyeurismus und das zunehmende Kreisen um sich selbst wider. Ein Autorenfilmporno: rau, echt, unprätentiös – radikal und provokant.“ (TV-SPIELFILM 19 / 2011)

„Regisseur Rolf Peter Kahl hat mit ’Bedways’ einen ebenso experimentellen Film geschaffen wie seine Protagonisten. Er lotet in seinem Film-im-Film-Drama die Möglichkeiten und Grenzen des Kinos aus und liefert ein kompromissloses, unangepasstes und provozierendes Ergebnis ab, das mit einer radikalen Ästhetik überzeugt.“ (FILMSTARTS.DE, September 2011)

„’Bedways’ von RP Kahl – Eine filmische Ohrfeige oder zumindest der Versuch aufzurühren, zu verstören, zu rebellieren, zu zerstören… Dieser Film ist Rebellion und Distanz… Vor allem ist ’Bedways’ ein Film, der allen millionenschweren Hochglanzfilmproduktionen einen dreckigen Kampf ansagt.“ (NEGATIVFILM.DE, 18. März 2011)

„Aufsehenerregender Low-Budget-Film über die Macht des Filmens und die Grenzen der Schauspielerei.“ (DER STANDARD, 14. September 2011)

„’Bedways’ ist ein radikales Filmexperiment über das Wesen der Sexualität… Lustvoll, provokant und nachdenklich.“ (WESERKURIER, 25. Februar 2011)

„Ein kluger und überaus offenherziger Essayfilm und gleichzeitig ein Berlinportrait.“ (ZITTY, August 2011)

„Spannendes, sprödes Independent-Drama, das zwischen Voyeurismus, Exhibitionismus, Kontrolle und Kontrollverlust pendelt… ’Bedways’ ist ein mitreißender Beitrag zur Pornographisierung der Kunst, packend, intelligent und in seiner scheinbaren Improvisation ein gewitztes Meta-Statement. Man würde sich öfter solchen Filmemachermut im deutschen Filmgeschäft wünschen.“ (SEITE360.DE, 21. März 2011)

„Losgelöst von allen cineastischen Konventionen testet Kahl die Grenzen des deutschen Kinos aus und lässt am Ende selbst Patrice Chéreaus ‘Intimacy‘ wie eine prüde Mainstreamproduktion aussehen. Ein einzigartiges Stück deutschen Films.“ (BEDROOMDISCO.DE, 5. April 2011)

„Ein furioses Kammerspiel, brutal eindringlich in einem Berliner Wohnloch inszeniert.“ (MONSTERSANDCRITICS.DE, 15. September 2011)

„Rolf Peter Kahl hat mit seinem neuen Film ’Bedways’ einen ästhetisch eigenwilligen, sinnlichen, aber auch verstörenden Beitrag zum Genre des erotischen Kinos beigesteuert… Kahl inszenierte dieses Film-im-Film-Kammerspiel mit kühl distanziertem Blick und einem jederzeit packenden Soundtrack, dessen Titelsong ’Flesh Is The Law’ von MyPark gleichsam das Motto des Films bildet.“ (ZELLULOID.DE, 10. Januar 2011)

„Diese in sieben Kapitel aufgeteilte Momentaufnahme einer Ménage à trois verliert sich nie in selbstzweckhaften pornografischen Bildern, sondern konzentriert sich ganz auf die Seelen der Hauptdarsteller… Darstellerisch einwandfrei werden hier die großen Gefühle unserer Spezies wie Liebe, Eifersucht und Begierde so realistisch transportiert, dass man selbst vergisst, anfangs nur des Voyeurismus’ halber eingeschaltet zu haben.“ (DEADLINE, 2 / 2011)

„Ein Fiim, der zum Entdecken einlädt, ist im Kino eigentlich das Größte.“ (ESKALIERENDE-TRAEUME.DE, September 2011)

„Rolf Peter Kahl ist eine Ausnahmeerscheinung des deutschen Kinos… Im Gegensatz zu Protagonistin Nina verliert sich Kahl allerdings nicht in den zahlreichen Hardcoreszenen, sondern behält stets seine filmische Vision im Blick, die an Bertoluccis ’Der letzte Tango in Paris’ und Andrzej Zulawskis ’Possession’ gemahnt. Faszinierend andersartig.“ (TRAUMATHEK.DE, März 2011)

„RP Kahl dreht mit ’Bedways’ schon ein bisschen den ultimativen Berlin-Film.“ (THEGAP.AT, März 2011)

„’Bedways’ ist ein aufregender Film.“ (STIMME.DE, 8. September 2011)

„Radikaler, aber selten ehrlicher Film.“ (TELESCHAU – DER MEDIENDIENST, 15. September 2011)

„Gewagtes Filmexperiment mit kammerspielartiger Atmosphäre und freizügigen Sexszenen. Pikantes Spiel ohne Hemmungen.“ (TV-MOVIE, 19 / 2011)

„’Bedways’ ist ein gewagter Film, der die Grenzen des Mediums auslotet und die Darstellbarkeit von Sex hinterfragt. ’Bedways’ ist kein Porno, sondern verkörpert die Idee des intellektuellen, erotischen Films.“ (MISSIMA.DE, 1. März 2011)

„RP Kahls ’Bedways’ ist im jüngeren deutschen Kino ohne Vergleich. Die reduzierte, auf Sex und Begehren ausgerichtete Dramaturgie strahlt einen radikalen Gestaltungswillen aus, für den es im Film nur selten Platz gibt.“ (DVDHEIMAT.DE, 23. März 2011)

„RP Kahl präsentierte einen der aufregendsten Filme seit langem aus Berlin.“ (DIGITALDVD.DE, März 2011)

„Jeder, der weitestgehend unabhängig finanziertes deutsches Kino sehen möchte, das Welten entfernt von Feelgood-Schweiger-Plots zu liegen scheint, ist hier richtig. RP Kahl bewegt sich gekonnt im Arthaus-Milieu, weiß durch seine kühlen, stellenweise distanziert wirkenden Bilder die grotesken Situationen exzellent einzufangen… Der Flick entwickelt sich nicht zuletzt aufgrund dieser spannungsgeladenen Dreieckskiste zu einer interessanten Abhandlung über Menschen und ihre Gefühle… Wo schon Michael Winterbottom durch explizite Bilder Publikum und Kritiker spaltete, setzt RP Kahl ebenfalls ein… Das Gesehene bekommt Authentizität und steckt voller Bedeutungskraft. Die aufgeladenen Bilder ergeben gepaart mit der Story einen Mix aus berauschenden Emotionen.“ (SPLASHMOVIES.DE, März 2011)

„Die betörende Musik, ’Flesh is the law’ von Mypark tut jedenfalls ihr Übriges, diesen Film als einschneidendes Erlebnis zu bezeichnen, das sich mit Beziehungen auf eine neue Art und Weise auseinandersetzt und zum Nachdenken anregt.“ (VERSALIA.DE, 17. Februar 2011)

„’Bedways’ passt wie die Faust aufs Auge – und ist doch wie ein Schlag ins Gesicht des Publikums… Das ist anstrengend, das ist anmaßend, das ist radikal, das ist respektlos – und trotzdem beeindruckend… beeindruckend in seiner radikalen Konsequenz… also: schlicht brillantes, negiertes Autorenkino.“ (MOVIEMAZE.DE, März 2011)

„Sein Porträt einer Filmemacherin, die letztlich die Authentizität und die Erkenntnis, nach der sie strebt, nur in der eigenen Lust finden kann, entfernt sich weit von allen Pfaden des deutschen Kinos. Was aber auch diesen Film noch sehr viel interessanter macht.“ (MEHRFILM.DE, März 2011)

„’Bedways’ ist eine interessante Versuchsanordnung zu dem Thema Liebe, untermalt mit einem pulsierenden, den Rhythmus des Filmes vorgebenden Soundtrack, welcher in zwei Liveauftritten der Band ’Sissimetall’ im Film seinen Höhepunkt findet.“ (KINOFREUNDE.DE, 16. März 2011)

„’Bedways’ überrascht dabei mit einer erfrischenden Natürlichkeit inmitten einer unterkühlten Atmosphäre. Die Darsteller der drei Hauptcharaktere kommen ausgesprochen glaubwürdig rüber und die teils ausgesprochen expliziten Erotikszenen wirken nie anstößig oder deplatziert. Der Film zieht einen wirklich erstaunlich schnell in seinen Bann. Ein wirklich sehenswerter Streifen.“ (FILMFOREN.DE, 14. September 2011)

„Ein Pornofilm mit ansehnlichen Menschen und guten Dialogen im Fernsehen? Arte macht´s möglich… direkt, explizit und laut… Der Film ist einfach aktuell, wie sagt man? Zeitgeist!“ (BLOGABSATZ.DE, 11. September 2011)

„Von den 3 Hauptakteuren Miriam Mayet, Lana Cooper und Matthias Faust sehr gut und authentisch gespielt.“ (TOTENTANZ-MAGAZIN.DE, März 2011)

„Der interessanteste deutsche Erotikfilm der letzten Zeit.“ (FEIGENBLATT, September 2011)

„Bedways ist ein butterweicher Film: Bruchlos inszeniert, langsam aber flüssig erzählt, explizit genug, um Fragen nach Authentizität aufzuwerfen, aber dabei nie unnötig plakativ, bildästhetisch geglückt, mit einem tollen Score versehen.“ (HARDSENSATIONS.COM, 26. Oktober 2011)

„Provokantes Meisterwerk.“ (STYLISHKIDSINRIOT.COM, 01. August 2011)

„Eine interessante Auseinandersetzung mit dem ’state of the art‘ des erotischen Independentfilms der Marke ‚9Songs‘ oder ‚Intimacy‘.“ (DASMANIFEST.COM, 25. Oktober 2011)

Interviews

Interview mit Patrick Bühler in SPLATTING IMAGE, September 2010

Interview mit Sano Cesnik auf ESKALIERENDE TRÄUME, September 2011

Interview mit Jochen Werner in DEADLINE, 3 / 2011

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Auswahl WORLDSALES

„Not To Be Overlooked: Rolf Peter Kahl’s impressive ’Bedways’… There’s a complicated relationship drama, a psychosexual thriller and a borderline X-rated adult feature at play. Somehow, all three mesh remarkably well in this German import that takes a similar approach to sex as ’9 Songs’ and ’Shortbus,’ Kahl improves upon his contemporaries by exploring very rich, very real emotions and the impact that those emotions, pain, rejection and jealousy, can have on the soul… ’Bedways’ takes off in unexpected, wildly erotic ways. There are several scenes that, hands down, decimate any previous attempt to portray real sex on film. One scene in particular featuring Mayet at a peepshow, pleasuring herself while Hans watches, is so undeniably intense, so unbelievably hot, that it makes Hollywood’s tepid take on erotic cinema, ie ’Basic Instinct’ or ’Body of Evidence,’ seem juvenile and silly… a brave film full of fearless performances by a group of actors who obviously trust the artistic vision of their director.“ (THE TAMPA TRIBUNE / TBO.COM, Oct. 6, 2011)

„’Bedways’ succeeds because the movie-within-a-movie format allows the director and his on-screen surrogate to address all of the issues it raises… Mayet gives a remarkably unihibited performance as the filmmaker and Matthias Faust and Lana Cooper draw us into the actors’ fears of revealing themselves so intimately on screen.” (CONNECTICUTPOST.COM, June 6, 2011)

„Provocative drama from Germany… a libertine whirlwind of flesh and desire.” (MTV.COM, June 2011)

„A well-crafted, ambitious film that’s well-deserving of your attention.” (FILMWERK.CO.UK, March 2011)

„Quirky, beautiful and superbly photographed, ‘Bedways’ is truly exciting and bold German filmmaking… director RP Karl has crafted a tense and physical drama that examines relationships, sex and the bohemian lifestyle… At times shocking and explicit, ‘Bedways’ always retains its sense of honesty while the palpable chemistry between the two leads helps to create what is an unforgettable viewing experience.“ (FEMALEFIRST.CO.UK, March 3, 2011)

„’Bedways’, an arthouse treatise on sex, love, eroticism and the creation of art by director Rolf Peter Kahl… ’Bedways’ proves to be a fascinating and quite sexy film… This fucking awesome artsy German flick tells the tale of a lady director exploring fuckmaking in her new film. This filthy flick features hordes of full nudity from luscious Lana Cooper and marvelous Miriam Mayet, real coochie-digging, real fucking and much more extremely graphic awesomeness!“ (TLAVIDEO.COM, June 2011)

„’Bedways’ is a film which will no doubt ignite frank discussion and debate amongst the art-house fraternity. Is it a moving and intimate examination of the way emotional love affects our sex lives… a cross between a Jim Jarmusch and a David Lynch film.“ (SUBBA-CULTA.COM, June 2011)

„All the three actors who play the main characters have done an excellent job.“ (THIRSTYRABBIT.NET, 4. April 2011)

„A fascinating movie to watch… much more sophisticated than one may suspect.”
(FREUDONMOVIES.BLOGSPOT.COM, Aug 28, 2011)

„The film seems to be clearly influenced by the likes of Godard and the French New Wave and the Berlin of this film seems just as grey and run down as that seen thirty years earlier in ’Possession’… This is an interesting study of filmmaking, relationships and manipulation, one that will probably split audiences.”
(STRANGETHINGSAREHAPPENING.COM, June 2011)

„Set apart by its unique attitude and quirkiness, this erotic meditation gives a cool, restrained portrayal of bohemian life in Berlin.“ (RAINDANCE, October 2010)

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Auswahl MOSCOW INT FILM FESTIVAL

„MIFF also seems to take great delight in presenting films that might be considered risqué even on the seen-it-all festival circuit. One such film – German director RP Kahl’s ’Bedways’– both delighted and divided the audience at its debut screening at the festival.“ (INDIEWIRE, 2. Juli 2010)

„Authors rest responsibility for the three heroes playing their erotic ’funny games’ upon cinema with its voyeurism, where it is already hard to understand where simple ’looking’ ends and starts ’peeping’. This idea is arranged by Kahl with ultimatism (just as his protagonist Nina does in film) – with steel shine of digital image and aggressive soundtrack … There’s also an extremely ultimate final scene, where Nina stays alone with a potential viewer – it is notable that it is also a scene of a passionate masturbation. And well, maybe it’s not the most obvious way to speak to the audience, but we need to admit that it is extremely clear and straightforward.“ (MIFF DAILY 1/2010)

Interview ’Erotisches aus Deutschland’- in Russisch – mit RP Kahl bei der DEUTSCHEN WELLE, Juni 2010

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Auswahl KINOSTART

Kritiken

„Go, Libido, go! Hardcore-Drama, Hardcore-Bilder: Die komplett unabhängig finanzierte Produktion ’Bedways’ erzählt vom Dreh eines Films, in dem die Grenzen zwischen gespieltem und echtem Sex gefährlich verwischen. Ein cineastischer Selbstversuch – und der aufregendste Film aus Berlin seit langer Zeit. Es entstand ein Film, der so selbstgeißelnd, so sinnlich, so aufwühlend über das Sehen und die Lust erzählt wie sonst fast nur französische Produktionen – oder die des italo-amerikanischen Radikalfilmers Abel Ferrara. Auch wenn Ferraras Hauptdarstellerin Madonna 1993 bei aller Skandalfreude nicht zu solch expliziten Aufnahmen bereit gewesen ist wie jetzt die Berliner Bande um RP Kahl.“ (SPIEGEL ONLINE, 3. Juni 2010)

„Rolf Peter Kahl ist einer der wenigen wirklich unabhängigen deutschen Kinoerzähler, wie nicht viele außer ihm sieht er das erotische Funkeln im Alltag. Dieses Berliner Kammerspiel um ein Schauspielerpaar, das an einem Liebesfilm mit echten Sexszenen probt, spielt an der wenig befahrenen Kreuzung zweier Geraden. Die eine heißt Klaus Lemke, die andere Jacques Rivette.“ (FRANKFURTER RUNDSCHAU, 2. Juni 2010)

„Wenn es in Deutschland so etwas wie Underground-Kino gibt, subversive Filme, die früher als ‚Midnight Movies‘ gelaufen wären, dann gehört ‚Bedways‘ in diese Gattung. Mitunter nahe am Psychothriller, entfaltet Regisseur RP Kahl, der auch als Schauspieler arbeitet, souverän den Abstieg in ein dunkles Paradies aus Liebe und Begehren.“ (FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 5. Juni 2010)

„Insofern ist ‚Bedways‘ nicht nur einer der konsequentesten und am besten durchdachten deutschen Filme über Sex und die Erotik des Kamerablicks. Er ist zugleich eine Liebeserklärung an die manischen Outlaws und kompromisslosen Autorenfilmer, die das europäische Kino in den letzten 40 Jahren von seinen Rändern her attackiert und gelegentlich auch revolutioniert haben…
Auch Kahl wagt alles. Sein Porträt einer Filmemacherin, die letztlich die Authentizität und die Erkenntnis, nach denen sie strebt, nur in der eigenen Lust finden kann, entfernt sich soweit von allen Pfaden des deutschen Kinos, den gänzlich wie auch den weniger ausgetretenen, dass ihm wahrscheinlich erst einmal nur die Wenigsten folgen wollen. Doch das ist nun einmal der Preis den eine unangepasste, provozierende Kunst fordert.
Er verbeugt sich so zudem auch vor Bernardo Bertuluccis und Andrzej Zulawskis Kino der Exaltationen und schlägt dabei noch einen Bogen zu den analytischen Werken Catherine Breillats und Jean-Claude Brisseaus.“ (FILMSTARTS.DE, Juni 2010)

„RP Kahls zweiter Spielfilm erkundet die Sehnsucht des Kinos nach der Authentizität von Gefühlen in der Entfesselung sexueller Leidenschaften vor der Kamera… ‚Bedways’ scheint kein Film aus deutscher Kinotradition zu sein, sondern eher europäischer Nachbarn und ganz grundsätzlich einem radikalen auteur-Gestus verpflichtet: Catherine Breillats ‘Sex is Comedy’ (2002) kommt da in den Sinn – die Unmöglichkeit, wahre Intimität zu Inszenieren; oder Abel Ferraras ‚Snake Eyes‘ (1993), die fatale und selbstmörderische Vermischung privater und professioneller Leidenschaften; oder gar Andrzej Zulawskis ‚Nachtblende‘ (1975) über die Sehnsucht nach einer unmöglichen Liebe in einer Welt der Kunst und Künstlichkeit. All diese Filme kreisen um Sex vor und hinter der Leinwand, um die Ambition von Filmemacherinnen und Filmemachern, jenes große Mysterium in Klang und Bild zu ergründen.“ (SPLATTING IMAGE, 81/2010)

„Schwitzende Körper gibt es hier nicht. Vielleicht ist es eben diese überlegte, kühle Distanz der Inszenierung, die den Weg frei macht für Erotik. Dabei bedient der Regisseur auch Genre-Erwartungen… Das Vexierspiel um Sex, Liebe, Intimität und den Materialismus als dominierendes Lust-Prinzip ist außerdem Zustandsbeschreibung einer Berliner Bohème, die nicht altern will. ‘Ich will so viel – I’m so unreal’, singt Anne Retzlaff, Sängerin von ‘Sissimetall’, in einem Song des Soundtracks. Das ist gebündelt die Stadtdiagnose im Darkroom der Möglichkeiten.“(FILMDIENST, Nummer 10, 2010)

„Rolf Peter Kahl setzt sinnliche Lust und intellektuelle Reflexion in ein funktionierendes Spannungsverhältnis… (und) erweist sich in seinem Film als Grenzgänger, wobei ihm in seinem Film-im-Film-Drama weniger der Tabubruch interessiert, als das Psychogramm derer, dies sich vor und hinter der Kamera einer solchen Gradwanderung unterziehen…
Der Film (wird) auch zum Sinnbild einer krisengeschüttelten Stadt, in der alles möglich, aber am Ende wenig machbar scheint.“ (PROGRAMMKINO.DE, Mai 2010)

„Das neue Fleisch… Eine Regisseurin arbeitet mit zwei Schauspielern an einem experimentellen Erotikfilm, bis der Dreh sich zu einem emotionalen und sexuellen Machtspiel entwickelt. Ambitionierte und gelungene Studie über das Verhältnis von Körper und Blick, Kamera und Kontrolle unter den besonderen Bedingungen der stilsicheren Berliner Jungavantgarde. Schick, aber gut… kalkulierte Affekthascherei, starkes Kino.“ (TIP BERLIN, 26. Mai 2010)

„Ganz großes erotisches Kino… Und das dieser erste echte deutsche ‚Autorenporno’… gelingt, liegt an den triumphalen, ungeschnittenen letzten zehn Minuten, die ein Muß für den deutschen Erotikfreund sind: Anders als ‚9Songs‘ oder ‚Intimacy‘ gelingt hier, in einer Masturbationsszene in einem Sexclub, ein echtes Verschmelzen von Erotik und Sinnlicheit.“ (SCHNITT, Nummer 2, 2010)

„RP Kahls Low-Budget Film ist ein gewagtes Projekt. Ein kleines Kammerspiel mit experimentellem Erzählstil und drei Schauspielern, die nach und nach Körper und Seele entblößen. Die Ästhetik, die sich dabei zwischen Kamera und Schauspiel entwickelt, ist unprätentiös und schön zugleich.“ (KINO-ZEIT.DE, Mai 2010)

„Dem Mythos nach gibt es dieses Berlin-Gefühl, diese Idee von einer Stadt der latenten kreativen Ströme, durchzogen von Leidenschaft und Vision. Gibt es einen prototypischen Protagonisten dieses kreativen Berlin, dann könnte das der Schauspieler und Regisseur RP Kahl sein, der spätestens seit seiner Hauptrolle in Oskar Roehlers ’Sylvester Countdown’ (1997) mit seiner rastlosen Präsenz ein physisches Bild dieser Idee lieferte. In seinem ersten eigenen Spielfilm als Regisseur, ’Angel Express’ (1999), bot er dann ein Kaleidoskop rastloser Seelen, die zu dumpfem Technopuls durch ein nächtliches Berlin irren. Ging es in beiden Filmen bereits um Sex und die Sehnsucht nach der alles blendenden Leidenschaft, geht Kahls neuer Film ’Bedways’ einen Schritt weiter: In der Tradition der Nouvelle vague-Querdenker thematisiert er den Prozess des Filmemachens selbst, und sucht hier erneut nach einer Idee des Authentischen, nach Signaturen von Sinnlichkeit und Intimität.“ (EPD FILM, Juni 2010)

„Liebe vor der Kamera. Nouvelle Vague in Berlin-Mitte“ (BADISCHE ZEITUNG, 4. Juni 2010)

„Ein sinnlich-intelligenter Erotikfilm: ‚Bedways’… Insofern ist das neue Werk des umtriebigen Berliner Filmemachers Rolf Peter Kahl, zu dessen Filmen die zeitgeistige Großstadtstudie ’Angel Express’ ebenso gehört wie der einfühlsame Dokumentarfilm ’Mädchen am Sonntag’, der als Darsteller zuletzt in ’Berlin Calling’ zu sehen war und sich auch als Mitorganisator der ’99 Euro Films’ Verdienste erworben hat, ebenso provokant wie intelligent… Nina muss am Ende ihrem Produzenten eingestehen, ’Das Projekt ist gescheitert’- für ’Bedways’ trifft das ganz und gar nicht zu.“ (HAMBURGER ABENDBLATT, 10. Juni 2010)

„Als Ware wiederum taugt der strictly independent produzierte reale Ausnahmefilm ’Bedways’ nun eben aber tatsächlich ganz und gar nicht. Die Grenzen zwischen Erotikdrama, Blue Movie und Porno sind aufgelöst… In jeder Hinsicht ein riskantes Ding, diese Recherche in Sachen echter Sex.“ (SZENE HAMBURG, Juni 2010)

„Zitty Top! Ein kluger, umstrittener Film von RP Kahl zum Thema Begierde… Kahls analytisches Kammerspiel (offenbart) mehr Wahrheiten über Liebe und Begehren als manches Herzschmerz-Epos. Ein stylishes Apartment, Berghainsches Darkroom-Flair und ein stimmiger Soundtrack verorten den Film tief in Berlin.“ (ZITTY, 2. Juni 2010)

„RP Kahl… hat einen intelligenten, aber keineswegs verkopften Film über die Macht des Eros gedreht… Unterteilt in sieben Kapitel erzählt der in Cottbus geborene Regisseur RP Kahl sehr sinnlich, ohne ins Voyeuristische abzudriften, an sieben Tagen die Schöpfungsgeschichte eines Films, der nie gedreht wird… Immer deutlicher wird, was Nina, die Miriam Mayet in ihrer ersten großen Filmrolle berechnend und geheimnisvoll spielt, plant. Nina führt hier Regie – auch dann, wenn die Kamera nicht läuft.“ (HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 3. Juni 2010)

„Gelungenes Sexperiment… RP Kahl glückt ein schlauer Autorenporno… RP Kahl (’99eurofilms’, ’Mädchen am Sonntag’), seit vielen Jahren hierzulande einer der experimentierfreudigsten Filmemacher, macht in ’Bedways’ bemerkenswert viel richtig, liefert ein stimmiges Ambiente, unverbrauchte Gesichter, einen wirklich tollen Soundtrack – und dazu eine Geschichte, die formal so clever angelegt ist, dass sich dem Film alle Möglichkeiten des Selbstreflexiven und Über-Bande-Gespielten eröffnen… Kahl bestellt mit ’Bedways’ ein Feld, auf dem hierzulande sonst nur Klaus Lemke unterwegs ist, der aber seine schmissigen Geschichten lieber ins Genre- und Gangsterhafte driften lässt. Bei Kahl geht es ums Filmemachen als Selbsterkundung… Man sollte sich ’Bedways’ als Abenteuerfilm vorstellen, der davon erzählt, was passieren kann, wenn drei Menschen sich beobachten, die etwas wissen wollen, aber nicht wissen, was. Und dann staunend vor den Bildern sitzen, die sie von sich gemacht haben.“ (STUTTGARTER ZEITUNG, 2. Juni 2010)

„Experimentalfilm… Dass ’Bedways’ ein Tabu bricht – die Darstellung echter Sexszenen in einem Arthouse-Film – scheint nebensächlich. Denn die überaus kühle Inszenierung trägt den Film weit weg vom Porno. Konsequent.“ (TAGESSPIEGEL, 3. Juni 2010)

„…wobei sich die 78 Minuten anfühlen wie der Hybrid aus seinem hitzigen ’Angel Express’ und ’Mädchen am Sonntag’, dem eigenwilligen Dokumentar-Projekt über vier Film- und Theaterdarstellerinnen.“ (SÄCHSISCHE ZEITUNG, 3. Juni 2010)

„…es ist bemerkenswert, wie stimmig, wie ästhetisch und, ja, wie erotisch sein kleiner Low-Budget-Film letztlich geworden ist. Kahl hat viel gewagt und viel gewonnen. Das liegt, neben dem sensationell mitreißenden Soundtrack, vor allem an einem auf den ersten Blick simplen, bei näherer Betrachtung raffiniert komplexen Drehbuch… Es ist ein magischer Moment von Rückkopplung der Zuschauer-Energie, und mit Leichtigkeit die interessanteste Sexszene im deutschen Kinofilm der letzten Jahre. (FILMZENTRALE.DE, Juni 2010)

„Kahl eröffnet in diesem Dreieck eine filmische Metaebene, indem er den Prozess des Filmemachens selber mit in seine Reflexionen einbezieht. Aufgeteilt in mehrere Tage und mit mehreren Zwischentiteln vermischen sich so die Bruchstücke einer Filmentstehung. Er zeigt Proben, Überlegungen, Unausgesprochenes, Unsicherheiten und Sex-Situationen, in denen durchaus ein Gefühl von Intimität erzeugt wird.“ (FLUTER, Juni 2010)

„…an ’Bedways’ von RP Kahl scheiden sich die Geister… Im Grunde wirkt das Werk wie eine trotzige Reaktion auf übliche Sehgewohnheiten: Der Kontrast zur Hochglanzästhetik gängiger Kino- und Fernsehfilme könnte kaum größer sein.“ (SÜDKURIER, 5. Juni 2010)

„Erotisch? Pornografisch? Schockierend? ‚Bedways’: ein Spiel um Liebe und Voyeurismus… ’Bedways’ ist ein Film der vielen Möglichkeiten. Möglichkeiten, die der Zuschauer hat. Er kann diesen Film mögen, sich von ihm faszinieren, sich verwirren oder verstören lassen. Er kann ihn ablehnen, angewidert sein oder sich einfach nur ärgern über das, was er dort in den 79 Minuten zu sehen bekommt, sehen muss. Verwirrt sein über das, was ihm in ’Bedways’ erzählt oder nicht erzählt wird. Und alles gleichzeitig. Denn ’Bedways’ ist eine Herausforderung.“ (POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN, 8. Juni 2010)

„Wie ist der Film? Arthouse-Pornos sind oft Bluff: ihre Grenzübertretung ist der Transport nackter Tatsachen in gutbürgerliche Kinosäle. Regisseur RP Kahl (‚Angel Express’) will mehr als schockieren. Sein 76 Minuten kurzer, mit einem exzellentem Soundtrack versehener ’Bedways’ stellt nicht Pornoszenen nach, sondern untersucht Menschen in der Pornosituation. Er erzählt sensibel von Entblößung, Wagnis, Mut und Scham.“ (RHEINISCHE POST, 3. Juni 2010)

„Flankiert wird das geile Treiben von atmosphärisch starken Bildern eines beinahe märchenhaften Underground-Berlin mit seinen verratzten Altbau-Absteigen, finsterromantischen Szeneschuppen und hypnotisch musizierenden Bands, allen voran die mit einem langen Live-Auftritt gewürdigten Velvet-Underground-Epigonen Sissimetall.“ (SCHWÄBISCHES TAGBLATT, 2. Juni 2010)

„Gut, bewegend, präzise. ‚Bedways’ spaltet und wird spalten.“ (ABENDZEITUNG, 9. Juni 2010)

„Schwer, dem neuen Film von Rolf Peter Kahl einen Genre-Stempel aufzudrücken. Ist ‚Bedways’ nun Essayfilm, Erotikdrama oder Blue Movie? Die harten Fakten: ‚Bedways’ zeigt nicht nur einmal einen erigierten Penis und tatsächlich echten Sex. Damit ist der kammerspielartige Film, der die diesjährige Berlinale-Sektion ’Perspektive Deutsches Kino’ beschloss, jedoch nicht hinreichend charakterisiert.“ (MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 9. Juni 2010)

„Eine Mischung aus Liebe, Sex, Eifersucht und emotionale Tiefschläge. ’Bedways’ von Kultregisseur RP Kahl ist etwas völlig anderes, als das, was bisher in den deutschen Kinos lief.“ (SUBWAY, Juni 2010)

„Sexfilm mit Kunst. Avantgarde-Film im Film. Ja, der Film ist sehr explizit (mehr noch als Chèraus ‚Intimacy‘), Foucaults-befeuert bis zur Verstiegenheit, aber auch bewundernswert wagemutig in seinem Punkzugriff auf sein Thema: Identitätsbildung durch Sexualität. – Furios.“ (MÜNSTERLÄNDISCHE VOLKSZEITUNG, 4. Juni 2010)

„’Berlin Calling’-Protagonist RP Kahl entwirft die Schöpfungsgeschichte eines Experimentalfilms über Intimität… In eindringlichen Bildern und begleitet von einem mitreißenden Soundtrack gelingt es RP Kahl ein Stück des Lebensgefühls einzufangen, welches sich als die ‚Berliner Szene’ versteht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung der Schauspieler, allen voran Miriam Mayet, die mit ihrer ungeheuren Leinwandpräsenz, dem Film besondere Intensität verleiht.“ (BIOGRAPH, Juni 2010)

„Die Grundidee seines Films ist, intime Situationen zu erzeugen. Dabei schließt sich sein Schaffenskreis, denn schon sein Spielfilmdebüt ‚Angel Express’ spielte in einschlägigen Clubs, dem Berliner Underground und seiner Szene. Hier findet er auch die Szenerie für ‚Bedways’. (FILMREPORTER.DE, Juni 2010)

„In Bedways vermischt sich die Realität des winterlichen Berlin mit den Filmaufnahmen. So finden sich sowohl die Filmcharaktere als auch der Kinozuschauer in einer seltsam faszinierenden Zwischenwelt aus Spiel und Wirklichkeit wieder.“ (WIDESCREEN, Juni 2010)

„Bizarres Liebes-Spiel: Ein(en) Film über Liebe und echten, explizit inszenierten Sex.“ (BERLINER MORGENPOST, 3. Juni 2010)

„Hosen runter, Kamera läuft! Originelles Filmexperiment.“ (BILD, 3. Juni 2010)

„Ungefiltert und direkt, mit rauem Ton, unbearbeiteten Farben und einem schicken Soundtrack.“ (NÜRNBERGER NACHRICHTEN, 12. Juni 2010)

„Bettgeflüster: Sex im Kunst-Film – das könnte die Wahrnehmung auf einen ‚Tabubruch‘ verengen. Wie viel komplexer ‚Bedways‘ tatsächlich komponiert ist, welche Sorgfalt der Regie führende Schauspieler RP Kahl seinen Schauspielern in diesem herausfordernden Film über die Suche nach der Liebe macht, hat er uns in einem höchst interessanten Gespräch erläutert.“ (6seitige Titelgeschichte CAST AKTIV, Nummer 2, 2010)

„Eine Einladung des Publikums an der Intimität des Gezeigten teilzunehmen und doch Distanz zu bewahren… Ein Kammerspiel lebt von Schauspielern und Dialogen. In dieser Hinsicht meistern Miriam Mayet, Lana Cooper und Matthias Faust ihre Rollen mit Bravur. Ebenso stechen die Dialoge heraus, die durch ihre Bedeutungsträchtigkeit eine Ebene der Auseinandersetzung mit der Akzeptanz von Pornografie im Kunstfilm einräumen.“ (NEGATIV FILM, Juni 2010)

„Berlinale-Schocker… RP Kahl versucht sich als erster deutscher Filmemacher in einem Genre, das immer wieder für Zündstoff sorgt: dem ‚Arthouse-Porno‘ “ (KREUZER, Juni 2010)

„RP Kahl… ist mit ‚Bedways‘ ein intelligenter, wenngleich verstörender Thesenfilm über Liebe, Sex und die Großstadt als solche gelungen… Wem das seltsame Skandalbuch ‚Axolotl Roadkill“ der neunmalklugen Helene Hegemann zu kindisch wirkt, der sollte getrost bei RP Kahl vorbeischauen. Hier geht’s richtig zur Sache.“ (FILMECHO, Nummer 20, 2010)

„Schön, daß es immer wieder Überraschungen im Kino gibt. So wie diese: ein deutscher Sexfilm, der sich nicht anbiedernd plump in seinem Genre tummelt, sondern uns Zuschauern einiges abverlangt. Im positiven Sinne… Dramatisch, originell, manchmal gewöhnungsbedürftig; wir freuen uns über dieses gelungene Experiment.“ (YORKER, Mai/ Juni 2010)

„Die Sexszenen in ‚Bedways‘ sind durchaus eindeutig, aber dennoch mit eher kühlem Blick und meist in Neonlicht in kargen Räumen inszeniert. Das wird von der spannenden Indie-Rock-Elektro-Musik von Sissimetall und ausgesuchten Songs, unter anderem von Die Haut, Chateau Laut und Brokof, sehr schön unterstützt.“ (SAARBRÜCKER ZEITUNG, 2. Juni 2010)

„’Bedways’ ist eine gewagte und gelungene Reflexion über die Lust am Schauen und die (Un-) Möglichkeit Nähe durch Bilder zu evozieren – provokativ, philosophisch, erotisch.“ (WESTDEUTSCHE ZEITUNG, 10. Juni 2010)

„Ein gewagtes Projekt, denn der Regisseur geht dabei weit, mit experimentellem Erzählstil und drei Schauspielern, die nach und nach Körper und Seele entblößen.“ (FILMKUNST KÖLN 06/2010)

„In Sachen Blockbuster ist Deutschland ja ein wenig Wüste, vor allem, wenn man von diesen Blockbustern auch noch Anspruch und Innovation verlangt. In Sachen Independent Filme können wir uns jedoch sicherlich etwas auf die Schultern klopfen… ’Bedways’ ist verstörend, sperrig und verlangt einiges vom Zuschauer ab, lässt mit den Schauspielern Lana Cooper, Matthias Faust und Miriam Mayet allerdings auch hervorragende Schauspieler auf die Leinwand, so dass es sich lohnt, den perfiden Dreier zu beobachten.“ (CINEMATALK.DE, 9. Mai 2010)

„Experimentierfreudiger Berlin-Zeitgeist“ (IN MÜNCHEN 12/2010)

„Ein gewagter Low-Budget-Film über Liebe und Sex, ein radikales Experiment über echte Liebe und echte Sexualität, wie man es nur sehr selten zu sehen bekommt.“ (KINO AKTUELL 22/2010)

„Rolf Peter Kahl wagt mit seinem Projekt eine Gratwanderung, schildert mit hohem Anspruch eine scheinbar simple Story… Auch die ostentativ eingesetzte Musik – der Alternative-Soundtrack sowie ein Liveauftritt der Band Sissimetall – erweckt starke Stimmungen, was dem intellektuellen Stil der stets angeschnittenen Körper und Räume etwas Fleischliches, Eruptives verleiht, das aus den streng kadrierten Bildern ausbrechen will. Die Geschichte dieser Gefühle, die sich Bahn brechen und aus ihrem (Video)Bildschirm in die Realität kommen, ist das gewagte Sujet eines modernen und nachdenklichen Dramas für experimentierfreudige Cineasten.“ (KINO.DE, 17. Mai 2010)

„Drei junge Berliner Filmemacher, die das Wagnis von Verführung, Vertrauen und Intimität eingehen.“ (BERLINER ZEITUNG, 3. Juni 2010)

„Kompromisslos im Inhalt, radikal in der Bildästhetik.“ (DIE WELT, 16. Juni 2010)

„Furios“ (WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN, 4. Juni 2010)

„Exzessiv“ (NEUES DEUTSCHLAND, 3. Juni 2010)

„Der Rainer Werner Fassbinder des deutschen Pornofilmes!“ (SPLATTING IMAGE 83/ 2010)

„Rollenspiele nach Catherine Breiilat: ‚Mich interessiert nicht, wie ihr seid, nur Sex ist der Sinn des Films.'“ (JUNGE WELT/ 18. Juni 2010)

Interviews

„Wagemutiges, faszinierendes Filmprojekt“ Interview von Daniel Bickermann mit RP Kahl für SCHNITT, Juni 2010

„Wow, Berghain, oder?“ Interview mit RP Kahl im Berliner Stadtmagazin ZITTY, 28. Mai 2010

Interview mit Lana Cooper im Schauspielermagazin CAST AKTIV, Nummer 2, 2010

Sendung „Popkult“ Radio-Interview mit RP Kahl bei MDR – SPUTNIK, Juni 2010

Radio-Interview mit Miriam Mayet und RP Kahl bei ELDORADIO, 7. Juni 2010

„Zwölf Uhr Mittags“ Interview mit RP Kahl im Filmmagazin bei Knut Elstermann (ab Minute 32’30) RADIO EINS, 5. Juni 2010

TV-Beiträge

Berlin Aktuell: „Hocherotische Filmpremiere in der Volksbühne“ auf TV BERLIN, 27. Mai 2010

Sendung Stilbruch mit Laura Tonke über Bedways im RBB FERNSEHEN, 27. Mai 2010

Fotos

Verleihpremiere Volksbühne Berlin, 26. Mai 2010

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Auswahl ACHTUNG BERLIN AWARD

„Richtig spannend wird es im deutschen Filmschaffen, wenn die Filmemacher Grenzen sprengen. Zwei sehr unterschiedliche Filme wagen für hiesige Verhältnisse viel: … Der agile Berliner Filmemacher verwandelt seine Geschichte um eine junge Regisseurin und ihre Dreharbeiten zu einer Abhandlung über den Voyeurismus und das Sehen an sich, bei der kosequenterweise die Grenze zur Pornografie überschritten wird.“ (ZITTY, 13. April 2010)

„Nouvelle Vague trifft auf Erotic Arthouse und heraus kommt ein ‚Film im Film‘ über Liebe und Sex auf der Grenze zwischen Spiel und Realität – begleitet von einem Soundtrack der Extraklasse“ (YORKER, März/ April 2010)

„‚Bedways‘ erforscht die Dimensionen von Begierde, Verwirklichung und Selbstreflexion… Kahls Film ist sperrig, schön, kalt und wundervoll fotografiert.“ (BERLINER-FILMFESTIVALS.DE, 23. April 2010

„‚Bedways‘ wird wahrscheinlich zukünftig in einem Atemzug mit Filmen wie ‚9Songs‘, ‚Battle in Heaven‘ oder ‚The Brown Bunny‘ genannt werden.“ (WIDESCREEN 4/2010)

„Achtung Berlin – FestivalTV“ Interview mit RP Kahl (ab Minute 40, 16. April 2010)

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Auswahl BERLINALE

„The steamy ‚Bedways‘ has generated loud buzz at the Berlinale.“ (VARIETY, 17. Februar 2010)

„Lana Cooper und Matthias Faust bestechen durch ihre Furchtlosigkeit und ihre Wärme in einem Filmprojekt, das sicherlich keine leichte Angelegenheit war… die erstaunliche Miriam Mayet überzeugt restlos… für die Zuschauer, die endlich im deutschen Kino erleben dürfen, wie erotisch echte Intimität und echte Leidenschaft in einer Sexszene sein können“ (DER SCHNITT, Februar 2010)

„(Da) hat der Film einen mit hartem rockigen Sound schon mitgerissen auf eine Reise in die Nacht, die auch nah am Abgrund entlang führt, auf den Spuren von Abel Ferrara und Klaus Lemke. Wenn die ‚Perspektive Deutsches Kino‘ ein Versprechen ist, dann liefert ‚Bedways‘ die Erfüllung: Ein Film, der nichts verspricht und alles hält. Er ist ein Solitär im Programm der Berlinale-Perspektive… subversive Avantgarde.“ (BERLINER MORGENPOST, 14. Februar 2010)

„Expliziteres gab’s zuletzt nur bei Lars von Trier.“ (ZITTY, 10. Februar 2010)

„Die Bilder, die ‚Bedways‘ findet, sind aufregend, nie steril, nie plump, nie peinlich. Irgendwann sind es nur noch Nina und Hans, in Videokabinen, sie sehen sich gegenseitig auf dem Monitor. Nina schaut, fasst sich an, dirigiert Hans. Nach Minuten nimmt sie das Handy: ‚Komm rüber.‘ Macht er. Das ist der Anfang, der eigentliche.“ (TAGESSPIEGEL, 11. Februar 2010)

„Die Berlinale hat ihren ersten Skandal-Film. ‚Bedways‘ von RP Kahl… Liebe – ganz ohne Tabu.“ (BILD, 19. Februar 2010)

„Einen Film muss man hervorheben: ‚Bedways‘. Ein Film, der die dritte Säule im deutschen Kino zwischen Mainstream und ‚Berliner Schule‘ klarmacht… nah am Genre dran. Man denkt dabei an Oskar Roehler oder Fatih Akin, die Solitäre des deutschen Kinos.“ (DEUTSCHLANDFUNK, 16. Februar 2010)

„Muse Berlin: ‚Bedways‘ fängt, wie auch schon sein Spielfilmdebüt ‚Angel Express‘, auf unkonventionelle Weise den Zeitgeist einer Generation in der deutschen Metropole ein… Unabhängig, frisch und wild… ‚Bedways‘ wird wahrscheinlich zukünftig in einem Atemzug mit Filmen wie ‚9 Songs‘ oder ‚The Brown Bunny‘ genannt werden.“ (WIDESCREEN, Februar 2010)

„Eine Stärke beider Filme sind die Darsteller: Anna Brüggemann (Renn, wenn Du kannst), Lana Cooper, Myriam Mayet (in Bedways) haben nicht nur ihre tollen, so ausdrucksvollen und besonderen Gesichter gemeinsam, sondern auch Regisseure, die sie zu schätzen wissen und ihnen Szenen von seltener Intensität geben. …
Eine Schöpfungsgeschichte, flanierend und kapitelweise erzählt an sieben Tagen, zugleich eine Reflexion über Sexualität und Wahrheit, die ebenso mutig ist, wie intelligent, so ironisch wie abgründig – ein Film auf der Suche, in dem die Fragmente einer Sprache der Liebe sich vermischen mit Kino-Fragmenten; verklärte Nacht zur Musik ‚Sissimetall‘ und ‚MyPark‘.“ (ARTECHOCK, 15. Februar 2010)

„Erotic Arthouse by RP Kahl. Darüber hinaus ist der Film… Ausdruck jenes Berliner Lebensgefühls, das gerade dem im Ausland populären Bild von Berlin als hipper Underground-Metropole entspricht.“ (BLICKPUNKT FILM, Nummer 6, 2010)

„RP Kahl, mit ’99 Euro Films‘ schon bei der ersten Perspektive-Reihe im Jahr 2002 dabei, inszeniert in ‚Bedways“ die intime Arbeit einer Regisseurin und zweier Schauspieler an einem Filmprojekt als Versuchsanordnung über Voyeurismus und Begehren, über den Tauschwert von Sex und den Preis der Bilder davon, wie dieser sich in eine Ware verwandelt und auch wieder zurück.“ (TIP-MAGAZIN, 3. Februar 2010)

„’Bedways‘, die zweite Regiearbeit von RP Kahl, wurde bei der Premiere im Rahmen der Reihe ‚Perspektiven deutsches Kino‘ bejubelt.“ (DIE WELT, 17. Februar 2010)

„Ein Film über Liebe, über Nähe – und über Sex. Wie vor der Kamera Intimität hergestellt werden kann, das lotet dieser mutige Film aus, der viel zeigt, dabei aber nie plump, nie peinlich ist.“ (TICKET, 11. Februar 2010)

„Ein Höhepunkt war die Verabschiedung von Alfred Holighaus, der nach zehn Jahren die von ihm gegründete, wichtige Programmsektion ‚Perspektive Deutsches Kino‘ verlässt. Bevor RP Kahl sein sehr souveränes Berlin-in-den-90ern-Making-Of-a-Sexfilm-Drama ‚Bedways‘ präsentierte überreichte er Holighaus einen eigenen ‚Godfather-Bären‘. Großer Jubel. Große Rührung. Zu Recht.“ (PLANET INTERVIEW, 22. Februar 2010)

Bilder der Premierenfeier mit den Liveauftritten von MYPARK und SISSEMETALL auf AM ENDE DES TAGES, 22. Februar 2010 und auf auf WAGG, 22. Februar 2010

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