‚Studio RP Kahl‘ – Special in Leipzig

Februar 25, 2015

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Am Freitag, 27. Februar 2015, 20 Uhr, zeigt das Luru-Kino im Leipziger Kunstzentrum der Alten Baumwollspinnerei ein Special `Studio RP Kahl‘ unter dem Titel ‚Sex – Begehren – Intimität‘ in Anwesenheit des Filmemachers RP Kahl. Nachfolgend aufgeführte Werke kommen zur Aufführung – alle sind Teil der bisher 3teiligen DVD-Editionsauflage ‚Studio RP Kahl‘. Diese Videos bezeichnet Kahl als ‘Etüdenfilme’, kurze bis halblange Videos, einfach produziert, thematisch verbunden mit dem Werkkomplex ‘Bedways’.

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Edition I – REHEARSALS (45 Min)

Edition II – NUDE. WOMEN (Original 17.5 Min, in Leipzig extract 10’00 Min)

Edition III – Darkroom mit den Videos
BEDWAYS KABINENSZENEN 1 + 2 aka INTO THE BOOTH (12’38 Min)
LIVE/ SHOOTING (15’16 Min)
MIRIAM – Ext. Version (8’43 Min – in Leipzig als Bonusfilm)

Gesamtlänge ck. 92 Min zzgl. Einführung und Gespräch

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Infos zu den Videos

‚Rehearsals‘ ist das Performance-Remake von Kahls erfolgreichem Kinofilm ‚Bedways‘ aus dem Jahr 2010. Drei Performer, ein Hotelzimmer, ein großes Bett. Dazu eine Kamera und ausgewählte Zuschauer. Und die Frage, ob echter authentischer Sex darstellbar ist. Das sind die Grundbedingungen des Videos ‚Rehearsals‘. Die Frage nach der Möglichkeit der Darstellung von Sexualität im Film und in der Kunst war eine der Grundideen des Spielfilmes ‚Bedways‘ von RP Kahl, auf den ‚Rehearsals‘ referiert.

‚Nude. Women‘ zeigt sieben Aktportraits junger Frauen als Moving Stills. Eine Videokunstarbeit, hergestellt für einen Galerienkontext.

‚Bedways Kabinenszene 1 + 2 aka Into the Booth‘ zeigt zwei Takes der Schauspielerperformance in ungeschnittener Länge aus dem Film ‚Bedways‘. Die Soloszene Miriam Mayets vor der Kamera als ultimativer Höhepunkt des Filmes in vollständiger Länge und die Zweier-Sexszene zwischen Mayet und Matthi Faust, ebenfalls die ungeschnittene Performance.

In ‚Live/Shooting‘ ist eine weitere Performance in einem Darkroom zu sehen. Im Museum of Porn in Art Zürich fand eine Performance mit Mara Morgen statt, die als Live-Shooting überschrieben war. Per Livestream und Webcam wurde in den Saal ein Fotoshooting im Gidddyheft-Stil von Kahl und Morgen übertragen, das später durch die beiden Performer zu einer Frage über das Verhältnis von Kunst, Prostitution und Intermedialität zugespitzt wurde.

‚Miriam‘: Nacht. Außen. Straße. Eine junge Frau. Sie ist nackt. Später ist sie in einem Hotel, dann in einem Zimmer dort. Wonach sucht sie? Ein Mann ist ebenfalls anwesend. Ist er ein Fremder, ein Künstler oder nur in Ihrer Einbildung vorhanden? Oder ist das alles seine Idee? Ein Stück, inspiriert von einer Kurzgeschichte von Alain Joubert. Eine surrealer Moment zwischen Modell/ Schauspielerin und Künstler/ Regisseur. ‚Miriam‘ entstand als eine Arbeit für einen Performanceabend RP Kahls, anlässlich seiner Einzelausstellung im Museum of Porn in Art Zürich.

Weitere Infos zu RP Kahl HIER und der Link zu den Editionsausgaben ‚Studio RP Kahl‘ HIER.

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